Jetzt zum Raumklima Newsletter anmelden!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter und verpassen Sie keine Aktionen, Rabatte und Neuigkeiten mehr.

Bitte geben Sie eine gültige eMail-Adresse ein.

Dachdurchführungen für Lüftungsanlagen in Gebäuden

Frische Luft im Inneren von Räumen, das garantieren Lüftungsanlagen. Und Dachdurchführungen ermöglichen die Zirkulation der Luft und gewährleisten einen permanenten Luftaustausch.

Während in früheren Bauweisen die praktischen, aber unschönen Lüftungsgitter außen an der Fassade angebracht wurden, ist die Technik heute einen Schritt weiter. Über das Dach wird der Luft Ein- und Ablass ins Lüftungssystem geregelt. Hierfür werden Dachdurchführungen eingebaut, welche sowohl auf dem Dach als auch im Rauminneren einen offenen Anschluss haben. Die Frischluftnachströmung für bedarfsgeführte Lüftungsanlagen erhält eine weitere Öffnung an der Fassade. Genauso praktisch wie das Gitter, jedoch heute aus Edelstahl und farblich anpassungsfähig somit anpassbar an den Kundenwunsch. Der Volumenstrom kann an die Lüftungsanlage angepasst werden und ermöglicht die hygroskopische Feuchteregulierung im Inneren.

Die Architektur wird nicht beeinträchtigt und die farblich anpassbaren Abdeckungen sind nahezu unsichtbar in die Fassade integriert. Im Inneren befindet sich eine ebenfalls farblich anpassbare Design-Abdeckung, die den Luftstrom ermöglicht. Die Außenlufteinströmung sorgt für die Zirkulation im Inneren, danach gelangt die verbrauchte Luft, die sogenannte Abluft, über die Abluftvorrichtung wieder nach draußen. Das Gegenstück zur Außenlufteinströmung ist die Außenluftansaugung, die ebenfalls dezent in der Fassade integrierbar ist. Zusammen ergeben Sie eine Lüftungsanlage, die für frische Luft in Räumen sorgt und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima erzeugt.

 

Für jedes Dach die passende Dachdurchführung

So unterschiedlich wie die Form der Dächer, so umfangreich ist auch das Sortiment an Dachdurchführungen. Wenn Abluft über das Dach nach außen abgeleitet wird, dann hat diese meist Raumtemperatur und besitzt einen hohen Feuchtegehalt. Der Einbau der falschen Dachdurchführung führt unter Umständen zu einer Sammlung von Kondensat unter den Ziegeln. Mit der jeweils ans Dach angepassten Dachdurchführung ist die Effizienz der Lüftungsanlage gleichermaßen gewährleistet, wie ein schallreduzierter und sicherer Betrieb. Die Gefahr von Durchfeuchtungen oder Undichtigkeiten sind bei Steil- und Flachdächern deutlich höher als beim klassischen Satteldach. Die ausgestoßene Luft trifft an der Dachdurchführung auf die kältere Luft der Umgebung und Kondensat bildet sich. Der sogenannten Kondensat Ausfall schlägt sich vor allem an den Wandungen des Lüftungsauslasses nieder.

Das widerstandsfreie Ausblasen der Raumluft ist wesentlicher Faktor für den effizienten Betrieb von Lüftungsanlagen. Dieses wiederum ein notwendiger Aspekt, denn die Bauweise nach der gesetzlich vorgeschriebenen EnEV macht es fast unmöglich, ein Gebäude bei nahezu dichter Fassade, mit ausreichend frischer Luft ohne Lüftungsanlage zu versorgen. Während in den meisten Fällen der Lüftungsanlagen-Fachmann für den korrekten Einbau der Belüftungsanlage ins Gebäude zuständig ist, übernimmt ab dem Dach normalerweise der Dachdecker die Aufgabe. Die Dachdurchführung erfordert die korrekte Anpassung an die örtlichen und baulichen Gegebenheiten sowie die ordnungsgemäße Ausführung des Dachaufbaus. Die Dachdurchführung wird vom Dach aus angebracht und kann entweder mit Originalziegeln oder einer Universalpfanne montiert werden. Lüftungsleitungen werden stets unterhalb des Dachaufbaus an die Dachdurchführung angeschlossen.

 

Dachdurchführungen für Fortluft im Steildach

Eine Dichtmanschette und eine Winddrucksicherung gehören beim Steildach zur notwendigen Ausstattung der Dachdurchführung dazu. Das luftdichte Verbinden der Dichtmanschette, des Anschlussrohres sowie der Unterspannbahn ist unbedingt zu beachten. Dazu ist wichtig, dass auch die Dachdurchführung absolut witterungsbeständig ist und über eine hohe Korrosions- und UV-Beständigkeit verfügt. Stahlblech mit Spezial-Aluminium-Zinkbeschichtung und optional einer wetterfesten Pulverbeschichtung an der Außenseite sind die Mindestanforderungen an das Bauteil. Die Feuergefahr darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden, denn je nach Dachaufbau und einschließlich der Wärmedämmung unterliegen diese Bauteile strikten Normen und Vorgaben des Brandschutzes.

Die Herausforderung für Hersteller liegt in einer gelungenen Kombination an den optischen Eindruck der Dachdurchführung und einer aerodynamischen Form. Ein individueller Neigungswinkel passt sich an jede Dachform an und ein Universal-Element für die Aufnahme in die gängigsten Dachpfannen erleichtert den Einbau. Zudem gilt es Schmutzrinnen zu vermeiden, die sich bei falscher Einstellung der Dachdurchführung schnell an der Rohraußenseite bilden können. Eine durchgehende Isolierung verhindert Wärmebrücken und minimiert den Wärmeverlust im Inneren.

 

Dachdurchführungen für Flachdächer

Bei der Dachdurchführung fürs Flachdach haben sich zwei verschiedene Systeme bewährt:
1) Ein thermisch isoliertes Standrohr mit Dachhaubenkopf für Fortluft mit Raumtemperatur und hohem Feuchtegehalt. Eine isolierte Doppelrohrtechnik verhindert Taupunktunterschreitungen und bannt damit die Gefahr für die baulich gefährliche Kondensation. Diese kann innerhalb der Dachwärmedämmung schnell aufwändige Sanierungsmaßnahmen nach sich ziehen, wenn sich Undichtigkeiten ergeben. Im Haubenkopf muss eine dementsprechende Kondensatableitung vorliegen.

2) Dachdurchführung mit Flansch und Übergangsstück, für den Anschluss an den Zentralventilator mit Standort auf dem Dach, aber mehrerer Abluftstränge. Diese können so leicht zusammengeführt werden und das Wickelfalzrohr an der Dachdurchführung erlaubt das effiziente Anlegen von Sammelleitungen. Auch hier verhindert eine isolierte Doppelrohrtechnik die Taupunktunterschreitung.

 

Dachdurchführungen für Satteldächer bis 45°

Bei Satteldächern bieten Dachdurchführungen mit einer großflächigen umlaufenden Walzblei-Verwahrung die leichte Anpassung an alle Ziegelarten und Ziegelformen. Die Trägerplatte für die Befestigung ist genau wie die restlichen Teile aus verzinktem Stahlblech gefertigt. Bei einigen Modellen liegt der maximal zulässige Neigungswinkel des Daches 45°. Beim Einbau in Ziegeldächer müssen gegebenenfalls die Dachdurchführungen mit Dachlatten zusätzlich unterstützt werden. Ab einer Nenngröße des Anschlussrohres von mehr als 200 mm Durchmesser ist ein Blech zur zusätzlichen Fixierung empfehlenswert. Bauseitig muss stets sichergestellt sein, dass bei Schlagregen oder Schneeverwehungen eindringendes Wasser in die Lüftungsleitung ungehindert wieder austreten kann.


Dachdurchführungen für IsoPipe Rohrsystem nach DIN 125, 160 und 180

 

Das spezielle IsoPipe System erfordert den Einbau von Dachdurchführungen mit isolierter Dachhaube und einem Regenkragen. Das IsoPipe Rohrsystem ist eine Alternative zur Wickelfalzrohr-Installation mit nachträglicher Wärmedämmung. Dieses Rohrsystem ist isoliert, verhindert die Kondensatbildung, spart Montagezeit ein, besitzt eine glatte und schallabsorbierende Innenfläche und ist leicht zu reinigen. Die IsoPipe Dachdurchführung ist speziell für Flachdächer entwickelt worden und wird dort, je nach vorliegender Baunorm, mit EPP-Muffe, Klebeband, Rohr und Innenverbinder montiert. Bei luftdichten Gebäudehüllen ist auch eine fachgerechte und ordnungsgemäß Abdichtung bzw. Isolierung zu achten.

 

Auch für Anlagen mit Wärmerückgewinnung

WRG Dachdurchführungen sind spezielle Systeme für die Zu- und Abfuhr von Luft bei Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung. Die thermische Isolierung erlaubt den optimalen Betrieb der Lüftungsanlagen mit WRG und stehen sowohl für Steil- als auch für Flachdächer zur Verfügung.

Verwandte Begriffe:
Fortluftdachdurchführung
Schwanenhalsdurchführung
Deckendurchführung
Flachdachdurchführungen
Trapezblechdachdurchführungen