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Schwedenöfen selbst einbauen – hierauf sollten Sie achten

Bei einem Schwedenofen handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, im Raum für mehr Wärme und Behaglichkeit zu sorgen. Dementsprechend verwundert es nicht, weshalb sich viele Einrichtungsfans dazu entschließen, ihre Räumlichkeiten durch ein solches Modell aufzuwerten.

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder stellt: Was muss eigentlich beim Einbauen von Schwedenöfen beachtet werden?

Die gute Nachricht: der Einbau eines Schwedenofens ist sicherlich nicht als überdurchschnittlich kompliziert zu werten. Wie so oft ist es jedoch wichtig, zu wissen, auf was hier genau geachtet werden muss. Nur so können ein hoher Nutzerkomfort und eine überzeugende Sicherheit gewährleistet werden.

Spätestens dann, wenn Sie jedoch damit beginnen, sich grundsätzlich mit Schwedenöfen und ihren spezifischen Charakteristika auseinanderzusetzen, fällt auf, dass es das „typische Standardmodell, das wirklich immer zum Einsatz kommt, nicht gibt. Vielmehr wird hier in vier verschiedene Modelle unterschieden.

Vier Schwedenofen-Typen in der Übersicht

Wer sich dazu entschlossen hat, einen Schwedenofen in seine eigenen vier Wände zu integrieren, hat die Wahl zwischen:

  • dem klassischen Schwedenofen (Er zeichnet sich durch eine überzeugende Flexibilität aus und kann in so gut wie allen Räumlichkeiten genutzt werden. Um ihn in Betrieb zu nehmen, braucht es lediglich einen Kaminanschluss.)
  • dem wasserführenden Schwedenofen (Für seine Inbetriebnahme braucht der Nutzer ebenfalls Scheitholz. Aber: die entsprechenden Abläufe basieren hier auf Wasser bzw. der sogenannten Wassertasche. Das Wasser im System wird erwärmt und dann in den Pufferspeicher transportiert. Aufgrund der spezifischen Abläufe gilt die Inbetriebnahme des wasserführenden Schwedenofens als etwas aufwendiger.)
  • dem Pelletofen ohne Wassertasche (Dieses Modell entspricht im Wesentlichen einem typischen Kaminofen, basiert jedoch auf dem Einsatz von – wie der Name schon vermuten lässt – Pellets.)
  • dem wasserführenden Pelletofen (Dieses Modell weist deutliche Parallelen zum wasserführenden Modell auf. Hier kommen jedoch Pellets und keine Scheitholzstücke zum Einsatz.)

 

Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell ist bereits gefallen? Wunderbar! Dann ist es nun an der Zeit, sich mit allen wichtigen Daten und Vorgaben zum jeweiligen Aufbau zu befassen.

Besonderheiten bei wasserführenden Schwedenöfen

Wer sich für einen wasserführenden Schwedenofen entschieden hat, sollte im Zuge des Einbaus unbedingt mit einem Heizungsbauer Kontakt aufnehmen. Denn: in diesem Fall muss der wasserführende Ofen in einen Pufferspeicher eingebunden werden. Zudem braucht es eine entsprechende Rücklaufanhebung und eine sogenannte thermische Ablaufsicherung.

Ganz wichtig: die Kontaktaufnahme mit dem Bezirksschornsteinfegermeister

Der Einbau eines Schwedenofens in den eigenen vier Wänden kann - sofern Grundkenntnisse und ein entsprechendes Equipment vorhanden sind – in der Regel auch vom Hobbyhandwerker ausgeführt werden. Aber: es ist ebenfalls wichtig, dass der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister über den Einbau in Kenntnis gesetzt wird.

Dieser muss die Abgasanlage übrigens später auch abnehmen und messen. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, sollte nicht erst nach dem Kauf eines Schwedenofens, sondern schon vorher mit dem jeweiligen Verantwortlichen sprechen. Dieser kann oft viele nützliche Tipps geben. Umso besser, wenn derjenige, der den Ofen einbauen möchte, schon weiterführende Infos, wie zum Beispiel ein Datenblatt, vorlegen kann.

Weitere Details, die mit Hinblick auf den Austausch zwischen Hausbesitzer und Bezirksschornsteinfegermeister wichtig werden, sind unter anderem die thermische Leistung und der (geplante) Durchmesser.

Abstände einhalten

Ein romantisch loderndes Feuer im Wohnbereich klingt verführerisch? Klar! Selbstverständlich sollten die Flammen jedoch nicht nur gut aussehen, sondern auch sicher sein.

Hier ist es in diesem Zusammenhang unerlässlich, auf den vorgegebenen Mindestabstand zu achten. Dieser muss mit Hinblick auf alle brennbaren Gegenstände in der Umgebung eingehalten werden. Wer sich hier unsicher darüber ist, was brennbar ist und was nicht und welche Abstände hier im Detail berücksichtigt werden müssen, kann auch beim Kaminfeger seines Vertrauens nachfragen.

Sicherheitsmaßnahmen gegen Unterdruck und CO2 Austritt

Um einen etwaigen Unterdruck in der Wohnung rasch zu erkennen, ist es wichtig, dass eine Druckdose in den Kamin eingesetzt wird. Ansonsten kann es sein, dass giftiges CO2 aus dem Brennraum in die Wohnräume gelangt.

Zudem ist es ebenfalls unerlässlich, auch bei einer Küchenabluftanlage für eine entsprechende Nachströmung der Luft sorgen. Hier reicht es in der Regel aus, einfach das Fenster zu kippen. Der Kaminfeger, der letztendlich bestellt wird, um die komplette Anlage abzunehmen, wird unter anderem auch hierauf Wert legen. Je nach individuellem Fall kann er auch festlegen, dass die Küchenabluft über einen elektrischen Fensterkontakt verriegelt werden soll.

Zusatztipp: früh informieren!

Die Punkte, die seitens des Kaminfegers kontrolliert (und gegebenenfalls beanstandet) werden, stellen die Basis für einen reibungslosen (und sicheren) Betrieb des Schwedenofens dar. Daher ist es in der Regel sinnvoll, sich frühzeitig zu informieren, um die entsprechenden Punkte einhalten bzw. diese frühzeitig berücksichtigen zu können. So ist es mitunter möglich, viel Zeit und Mühe zu sparen.

Auch ein Blick auf die Art des Schwedenofens lohnt sich. Je nach Modell müssen andere bzw. zusätzliche Ansprechpartner kontaktiert werden.

 

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