Jetzt zum Raumklima Newsletter anmelden!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter und verpassen Sie keine Aktionen, Rabatte und Neuigkeiten mehr.

Bitte geben Sie eine gültige eMail-Adresse ein.

Welches Holz ist besonders gut als Brennholz geeignet?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die sich auch Menschen regelmäßig stellen, die schon seit mehreren Jahren einen Kaminofen besitzen und diesen – gerade in der dunklen Jahreszeit – regelmäßig nutzen.

Denn: entgegen vieler Vorurteile gibt es durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Holzarten. Je nach persönlicher Vorliebe (und selbstverständlich abhängig von den entsprechenden Brenneigenschaften) kann es sein, dass die Wahl hier auf einen besonderen Favoriten fällt.

Doch was sollte im Zusammenhang mit der Auswahl von Brennholz eigentlich beachtet werden? Welches Holz brennt besonders gut?

Die folgende Übersicht hilft weiter.

Grundsätzliches: nur getrocknetes Holz verwenden!

Unabhängig davon, auf welche Holzart die Wahl fällt: die Scheite müssen unbedingt immer trocken sein! Je nach Zustand und Holzart kann das Trocknen durchaus viel Zeit in Anspruch nehmen. Es reicht jedoch nicht aus, zu warten, bis lediglich die Oberfläche der betreffenden Holzstücke nicht mehr feucht ist. Immerhin müssen die Scheite auch im Inneren trocknen.

Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte für die Trocknung mindestens einen Zeitraum von anderthalb bis zwei Jahren einplanen und in diesem Zusammenhang natürlich auch Wert auf die korrekte Lagerung (am besten an einem trockenen, sonnigen Ort, geschützt von einer speziellen Plane usw.) legen.

Vorsicht! Holz, das im Inneren noch feucht ist, brennt nicht nur schlechter, sondern kann auch dem Kamin schaden! Denn: auf seiner Basis kommt es zu einer Kondensation von Wasserdampf. Und dieser kann wiederrum dem Ofen schaden. Ganz nebenbei wärmt leicht-feuchtes Holz auch deutlich schlechter. Als „vertretbar“ gilt hier eine Rest-Feuchtigkeit zwischen 20 und 25 Prozent.

So gut wie immer empfehlenswert: Hartholz

Die meisten Kaminbesitzer sind sich einig: wer Lust auf ein besonders schönes Feuer in seinem Ofen hat, greift am besten zu Harthölzern. Unter diesem Begriff wird das Holz von:

  • Esche
  • Eiche
  • Kirschbaum
  • Buche
  • Ahorn

 

zusammengefasst. Auch wenn sich die verschiedenen Holzarten optisch teilweise deutlich voneinander unterschieden, zeichnen sie sich alle durch hervorragende Brenneigenschaften aus. Zudem heizen sie besser als viele andere Holzarten.

Im Gegensatz zu Harthölzern gelten vor allem die weichen Nadelhölzer, wie zum Beispiel:

  • Tanne
  • Douglasie
  • Fichte
  • Kiefer

 

als nicht bzw. weniger empfehlenswert, wenn es darum geht, den eigenen Kamin zu befeuern. Dies liegt unter anderem daran, dass diese Holzarten vergleichsweise schnell verbrennen. Einen Vorteil bieten sie dennoch: sie eignen sich besser als die oben erwähnten Harthölzer, um das Feuer im Kamin zunächst einmal anzuzünden.

Vor allem Kaminbesitzer, die es lieben, das Feuer in ihrem Ofen nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören und zu riechen, sind gut beraten, beim Anzünden auf weiche Hölzer und im Brennvorgang auf Harthölzer zu setzen.

Einzelne Holzarten für den Kamin in der Übersicht

Auch wenn sich – wie bereits erwähnt – bereits grundlegende Unterschiede zwischen Hart- und Weichhölzern zeigen, charakterisieren sich auch die verschiedenen Holzarten durch individuelle Faktoren.

Wer zum Beispiel auf Esche zurückgreift, sollte damit rechnen, dass die Flammen, die hier entstehen, nicht besonders groß ausfallen werden. Zudem entsteht hier oft Funkenflug, was diese Holzart für viele Kaminbesitzer nicht zur ersten Wahl werden lässt.

Eiche zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass die Glut im Kamin auf ihrer Basis vergleichsweise lange gehalten werden kann.

Lust auf ein ganz besonderes optisches Highlight? In diesem Fall lohnt es sich, auf die Birke zu setzen. Sie zeichnet sich durch eine leicht-blaue Flamme aus und wird daher schnell zum besonderen Eyecatcher. Dieser spezielle Zauber ist jedoch leider nicht von allzu langer Dauer. Denn: Birkenholz brennt meist schneller ab als andere Holzarten. Dementsprechend muss hier auch öfter nachgelegt werden.

Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene im Bereich „Brennholz“ entscheiden sich besonders gern für einen absoluten Allrounder: das Buchenholz. Dieses ist in der Anschaffung zwar meist ein wenig teurer als andere Holzarten, bringt jedoch viele positive Brenneigenschaften in sich zusammen. Seine Flammen vermitteln einen – auch optisch – warmen Eindruck und zeichnen sich durch eine angenehme Größe aus. Auch der oben bereits (im Zusammenhang mit Esche) erwähnte Funkenflug bleibt hier nahezu vollständig aus bzw. ist definitiv überschaubar.

Noch dazu überzeugt das Buchenholz durch einen hohen Nutzer- und Brennkomfort, der sich unter anderem darin zeigt, dass es leicht angezündet werden kann, das Feuer schnell hält und sich durch eine dennoch lange Brenndauer auszeichnet.

Ein abschließender Sicherheitshinweis zur Holzauswahl

Wie bereits erwähnt, lassen sich durch die Auswahl der jeweiligen Holzarten viele verschiedene, mitunter spannende Effekte erzielen. Auf diese Weise ist es Kaminbesitzern unter anderem auch möglich, ihr Feuer im Ofen immer wieder neu zu erfinden und unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen.

Dennoch gilt für alle (!) Holzarten, die irgendwann im Kamin zum Einsatz kommen sollen, dass diese immer unbehandelt sein müssen. Ansonsten könnte es sein, dass die entstehenden Emissionen gesundheitliche Schäden hervorrufen.

Welches Brennholz für den Kamin ist das Beste?

Ein wenig lässt es sich bereits den vorherigen Ausführungen entnehmen: wer sich auf der Suche nach einem Brennholz befindet, dass den meisten Anforderungen eines Kaminbesitzers zu einer hohen Wahrscheinlichkeit gerecht wird, sollte sich für Buchenholz entscheiden. Dennoch wäre es sicherlich falsch, hier grundsätzlich vom „besten Holz“ zu sprechen. Mit Hinblick auf die Antwort auf diese Frage ist vielmehr entscheidend, was sich der besagte Kaminbesitzer von seinem Feuer erwartet.

Soll es möglichst lang brennen? Soll es nicht nur gut aussehen, sondern auch verführerisch duften und schnell entzünden? Soll es ein gemütliches oder gar ein modernes Flair (siehe Birkenholz) verbreiten?

Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um sich genau diese Fragen zu beantworten, stellt sicher, dass er seine zur Verfügung stehende Auswahl zumindest im ersten Schritt ein wenig verkleinern kann. Und nicht vergessen: Kaminbesitzer, die sich einmal für eine bestimmte Holzart entschieden haben, müssen selbstverständlich nicht bei dieser bleiben! Manchmal lohnt es sich auch einfach, die verschiedenen Möglichkeiten auszutesten, um den ganz persönlichen Favoriten zu finden.

 

Passende Artikel